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Sanitärnotfall? So handeln Sie bei Rohrbruch, Wasserschaden oder verstopftem WC richtig

  • 20. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Ein Rohrbruch, ein überlaufendes WC oder plötzlich kein Warmwasser. Ein Sanitärnotfall kommt meist unerwartet und erfordert schnelles Handeln. Wer die richtigen Sofortmassnahmen kennt, kann Folgeschäden oft erheblich reduzieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, was als Sanitärnotfall gilt, welche Probleme am häufigsten auftreten und wann Sie einen Sanitärnotdienst in Basel oder der Nordwestschweiz kontaktieren sollten.


Was ist ein Sanitärnotfall?

Ein Sanitärnotfall liegt immer dann vor, wenn Wasser unkontrolliert austritt, erhebliche Sachschäden drohen oder wichtige sanitäre Einrichtungen nicht mehr funktionieren. Dazu gehören unter anderem Rohrbrüche, undichte Wasserleitungen, verstopfte Abflüsse oder ein defekter Boiler.


Nicht jede tropfende Armatur ist ein Notfall. Tritt jedoch Wasser in grösseren Mengen aus oder besteht die Gefahr eines Wasserschadens, sollte umgehend ein Sanitärinstallateur verständigt werden.


Wasserlache auf einem Parkettboden, auf den neue Wassertropfen fallen


Die 7 häufigsten Sanitärnotfälle

Die meisten Notfälle im Sanitärbereich lassen sich auf einige typische Ursachen zurückführen:


  • Rohrbruch oder geplatzte Wasserleitung

  • Verstopftes WC

  • Verstopfter Küchen- oder Badezimmerabfluss

  • Defekter Boiler ohne Warmwasser

  • Undichte Armaturen oder Wasserleitungen

  • Überlaufende Toilette

  • Wasserschaden durch defekte Anschlussschläuche von Waschmaschine oder Geschirrspüler


Gerade ältere Gebäude in Basel und der Nordwestschweiz sind häufiger von altersbedingten Leitungsproblemen betroffen.


Ein Toilettenspühlkasten auf dem eine leere WC-Rolle liegt, welche mit "Uh Oh!" beschriftet wurde.


Sofortmassnahmen Schritt für Schritt

Kommt es zu einem Sanitärnotfall, zählt jede Minute. Mit diesen Schritten begrenzen Sie den Schaden:


1. Hauptwasserhahn schliessen

Unterbrechen Sie sofort die Wasserversorgung des Gebäudes.


2. Strom abschalten

Falls Wasser in die Nähe elektrischer Installationen gelangt, schalten Sie die betroffenen Stromkreise aus.


3. Wasser aufnehmen

Entfernen Sie stehendes Wasser möglichst rasch, um Schäden an Böden und Wänden zu reduzieren.


4. Schaden dokumentieren

Fotografieren Sie die betroffenen Bereiche für die Versicherung.


5. Sanitärnotdienst kontaktieren

Ein erfahrener Sanitärinstallateur kann die Ursache schnell lokalisieren und den Schaden fachgerecht beheben.


Sanitärmonteur von alltech im Sägen eines Abflussrohrs vor einem Einfamilienhaus im Einsatz


Wann muss der Sanitärnotdienst kommen?

Nicht jedes Problem erfordert einen Noteinsatz. Ein Sanitärnotdienst sollte jedoch sofort verständigt werden, wenn:


  • Wasser unkontrolliert austritt

  • ein Rohrbruch vorliegt

  • die Toilette überläuft

  • die Hauptwasserleitung beschädigt ist

  • kein funktionierendes WC mehr vorhanden ist

  • ein grösserer Wasserschaden droht


Je früher ein Fachbetrieb eingreift, desto geringer fallen Reparaturkosten und Folgeschäden aus.


Einsatzfahrzeug der alltech auf den Strassen von Basel unterwegs.


Wer übernimmt die Kosten?

Ob die Kosten eines Sanitärnotfalls übernommen werden, hängt von der Ursache des Schadens ab.


Bei einem Rohrbruch oder Wasserschaden kommt häufig die Gebäudeversicherung für Schäden am Gebäude auf. Schäden am Hausrat können je nach Situation über die Hausratversicherung gedeckt sein. Die eigentliche Reparatur der defekten Leitung fällt in vielen Fällen in die Verantwortung des Eigentümers.


Im Zweifelsfall lohnt es sich, den Schaden frühzeitig der Versicherung zu melden und Fotos anzufertigen.


Häufige Fehler vermeiden

Viele Schäden verschlimmern sich durch falsches Verhalten. Vermeiden Sie insbesondere folgende Fehler:


  • Wasser nicht abstellen

  • Chemische Rohrreiniger übermässig einsetzen

  • Leitungen oder Boiler selbst reparieren

  • Kleine Lecks unterschätzen

  • Zu lange mit dem Aufbieten eines Fachbetriebs warten


Eine schnelle Reaktion spart oft hohe Sanierungskosten.



Tipps zur Vorbeugung

Nicht jeder Sanitärnotfall lässt sich verhindern. Mit regelmässiger Wartung können Sie das Risiko jedoch deutlich reduzieren.


Empfehlenswert sind:


  • Wasserleitungen regelmässig kontrollieren

  • Boiler warten lassen

  • Kalkablagerungen entfernen

  • Flexible Anschlussschläuche nach einigen Jahren ersetzen

  • Abflüsse nicht mit Fett oder Hygieneartikeln belasten


Vorbeugende Wartungsarbeiten sind meist deutlich günstiger als eine Notfallreparatur.


Nahaufnahme eines blauen Absperrventils an einer Wasserleitung mit Verschmutzungen und Rostspuren. Das Bild symbolisiert Themen wie Sanitärinstallation, Rohrleitungen, Wartung und Sanitärnotfälle.


Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Sanitärnotdienst?

Die Kosten hängen vom Schaden, dem Materialaufwand sowie vom Einsatzzeitpunkt ab. Einsätze nachts, an Wochenenden oder Feiertagen verursachen in der Regel Zuschläge.

Schliessen Sie sofort den Hauptwasserhahn, sichern Sie den betroffenen Bereich und kontaktieren Sie einen Sanitärinstallateur.

Kann die Toilette nicht mehr benutzt werden oder läuft sie über, sollte rasch ein Sanitärnotdienst gerufen werden. Je nach Verstopfungsgrad zieht dieser dann einen Ablaufreinigungsspezialisten hinzu.


Je nach Schadensursache übernehmen Gebäudeversicherung, Hausratversicherung oder der Eigentümer die anfallenden Kosten.

Der Hauptwasserhahn befindet sich in den meisten Einfamilienhäusern im Keller oder Technikraum in der Nähe des Wasserzählers. In Mehrfamilienhäusern kann er sich im Hausanschlussraum befinden. Es empfiehlt sich, den Standort bereits vor einem Notfall zu kennen, damit die Wasserzufuhr bei einem Rohrbruch schnell unterbrochen werden kann.



Ihr Sanitärnotdienst in der Nordwestschweiz

Ein Sanitärnotfall duldet keinen Aufschub. Bei Rohrbruch, Wasserschaden, Boilerdefekt oder verstopftes WC empfehlen wir Ihnen, um gehend einen Sanitärspezialisten in der Nordwestschweiz anzurufen.


Kontaktieren Sie uns im Notfall umgehend: 061 639 73 73


So lassen sich Folgeschäden minimieren und Ihre Sanitäranlage ist schnell wieder einsatzbereit.

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